Im Juli

Zwei Wochen Weiterbildung (Desktop Publishing & Mediendesign) liegen hinter mir und während ich mir den Kopf darüber zerbreche, wie ich am besten meinen Tag mit all dem neuen Input strukturiere, um die kommenden Projekte erfolgreicher umzusetzen, kommt endlich der Sommer nach Berlin. Es ist heiß und im Gefrierschrank stapeln sich die Eisbecher.

© anette siegelwachs, 2017

Seit dem letzten Artikel sind wieder etliche Wochen vergangen und wie manche über twitter schon erfahren haben, gibt es ein neues Künstlerinnenduo, das ich mit meiner Schwester gestartet habe, die Inyaschwestern. Ein Dialog zwischen Malerei und Fotografie. Wir sind gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird.

Während ich heute beinahe den ganzen Tag vor dem Laptop verbringe, schreibe und bearbeite, durch die weit geöffnete Balkontür neben mir die Sommerhitze hereinströmt, warte ich insgeheim auf einen fertig entwickelten Rollfilm. Ein Experiment mit einer Lochkamera. Zugegeben, ich bin mir ziemlich sicher nebulöse verschleierte Formen vorzufinden … im schlimmsten Fall weiße Bilder mit hellgrauen Schattierungen. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, dass nicht doch etwas Brauchbares dabei sein wird.

© anette siegelwachs, 2017

Inzwischen ist es dunkel geworden und der Artikel noch immer nicht beendet. Es gibt Tage, an denen man jedes einzelne Wort zweimal umdrehen muss und jeder Satz Magenschmerzen verursacht, ehe man damit zufrieden ist. Ich habe vergessen, wie viele Variationen ich inzwischen geschrieben habe und noch immer nicht glücklich damit bin.
Immer wieder dringen Gesprächsraunen und Lachen vom Restaurant zu mir herüber. In der Nase der Duft von frisch gebackenen Waffeln, die in der Küche darauf warten, gegessen zu werden. Es ist noch immer warm und die Luft hat sich kaum abgekühlt. Ich mag das. Nächtliche Sommer, offene Fenster, die Geräusche der Nacht. Mich erinnert es an Urlaub, an Erholung und Glück. An Spaziergänge am Strand und zeitlose Gespräche unter freiem Himmel. Jetzt heißt es aber erstmal für mich, rein in die Arbeit, rein ins Vergnügen. Wenn der Erfolg da ist, auch wenn er noch so klein ist, kann ich vielleicht über Strandspaziergänge nachdenken.

Über anette

photo artist & dreamer

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