Verschlossen

Da ich momentan notgedrungen auf die Dunkelkammer verzichten muss und die beiden KB-Filme sehr viel mehr Zeit als eingeplant für die Entwicklung im Fotoladen brauchen, stöberte ich durch meine letzten Analogfotografien.

Es kann ja nicht sein, dass der Blog zu lange Pause macht.

Dabei stieß ich auf zwei Bilder, die ich damals aus fehlendem Interesse nicht publizierte und so verstaubten sie in der Mediathek von WordPress. Heute wiederentdeckt stelle ich fest, wie gut sie doch zu meinem aktuellen Gefühlszustand passen. Irgendwie. In Warteposition. Nicht vorwärtskommend. Wütend. Nutzlos.

Ab und an kann es ja bekanntlich ganz gut sein, die Dinge beim Namen zu nennen, also versuch ich mal mein Glück …

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fotografien © anette siegelwachs

Über anette

photo artist & dreamer

2 Kommentare

  1. Da finde ich einiges in Wort und Bild, das ich nur zu gut nach_ und mitfühlen kann. Wut und Ungeduld, fast nicht zu ertragende Anspannung, Ohnmacht….. und wenn man sie von „aussen“ sieht, dann werden aus ihnen wunderbare Bilder.

    • Die Ohnmacht ist ein immer wiederkehrender Begleiter, die im Nachhinein so viel Kreativität hervorholt. Danke für deine lieben Worte, Amilde. Es tut gut zu hören, dass du diese Gefühle kennst.
      Die Arbeit als Künstlerin ist ein Pfad auf Umwegen, ein Pfad des Lebens, mit all seinen Höhen und Tiefen, dem Stillstand und der Wut. Diese Emotionen lassen die Kunst erst entstehen und sie lebendig werden lassen. Daher wird es nie ohne sie gehen.
      Ich schicke dir liebe Grüße!

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