Kreativschaden

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fotografie © anette siegelwachs

Jeden Tag können neue Ideen entstehen, Ideen, die mich im wahrsten Sinne des Wortes lebendig machen, kraftvoll, ausgeglichen. Es ist die Basis für ein Projekt, für viele Projekte. In der letzten Woche, vielleicht auch schon etwas länger, ist es auf dem Blog ruhig geworden. Es fehlt Inspiration, die nötige Klarheit … vielleicht ist es ein kreatives Tief und ich hasse das, aber ab und an kommt es vor und der Druck wächst, etwas zu schaffen. Einzelne Bilder, die sich nicht zu einem ganzen formen wollen. Ein Kauderwelsch hat sich in meinem Kopf festgesetzt und ich brauche etwas Zeit, um es zu entziffern.

Bis dahin wünsche ich Euch schöne sonnige Tage, frohes Bloggen, und wer weiß, vielleicht kommt schon ganz bald wieder ein neuer Artikel von mir. Ich hoffe es.

Euch viel Inspiration und Mut für Neues!

Über anette

photo artist & dreamer

30 Kommentare

  1. So Tage gibt es, bei mir waren es auch mal Wochen…Keine Panik, das kommt schon wieder! Die Pausen braucht der Mensch.

    • Danke für deine lieben Worte! Ja, da hast du sicher recht. Die Pausen sind auch mal wichtig. Die Kunst ist nur, dabei die nötige Ruhe zu bewahren und sich die kurze Auszeit zu gönnen, wenn die Zeit es eigentlich nicht zulässt. Ich versuche aber mein bestes ;)

  2. …don´t panic…
    „Life is a process of becoming, a combination of states we have to go through. Where people fail is that they wish to elect a state and remain in it. This is a kind of death.“
    (Anais Nin )
    Like the tree, is waiting, no rush…

  3. Bis ganz bald!!! Freue mich auf MHER von Dir!
    LG und schöne SommerTage, Petra

    • Ein ganz besonderes Dankeschön an Dich, Petra! Gerade jetzt, wo scheinbar überhaupt nichts vorwärts geht, sind Deine Worte Balsam für die Seele. Danke! :)
      Auch dir ganz wunderbare Sommertage und weiterhin so viel Freude am Bloggen!
      LG, Anette

  4. Oh, dabei klang gerade im letzten Post alles so gut. Vielleicht ist es auch ein wenig die Sommerhitze, die macht einen schon ein wenig träge. Oder es ist zuviel Inout, zu viele unvollständige Ideen auf einmal. Halte durch, genieß die Ruhe und sammle Kraft für später. Es geht bestimmt bald wieder vorwärts.

    Sei ganz lieb gegrüßt,
    Viola

    • Vielen lieben Dank, Viola! Ja, du triffst es mit dem Inout genau auf den Punkt und das macht mich unzufrieden und bremst. Mit ein wenig Abstand wird es sicher bald wieder besser gehen, nachdem der Kopf sich ein wenig entleert und geklärt hat. Im letzten Post habe ich etwas gefunden, das weiter geführt werden muss, wo ich wirklich dachte, das ist genau das, wonach ich gesucht habe, aber die Drucke danach waren mehr als enttäuschend und so hieß es erstmal neu überlegen. Umüberlegen. Ordnen. Den richtigen Weg finden. Und dann werde ich mich wieder den Drucken widmen können.

      Ganz liebe Grüße und danke für deine Ermutigung,
      Anette

  5. Ich, kenn das… Mir gehts im Moment ähnlich. Werd einen Monat lang im Norden Spaniens den Wellen nachreisen und mich einfach treiben lassen. Natürlich kommen Gitarre, Skizzenblock und Kamera mit…

    Ist ein wenig wie in der Malerei. Gelegentlich ein paar Schritte zurücktreten um das große Ganze zu sehen ist meist sehr hilfreich.

    Eine schönen Sommer wünsch ich dir !
    Lg Peter

    • Das hört sich wirklich wunderbar an, den Wellen nachzureisen und sich einfach treiben zu lassen. Dann noch eine Gitarre dabei, … fantastisch. Da kann ich dir nur alles Gute und eine schöne Auszeit wünschen! Ich werde mir ein paar Tage Ruhe gönnen und mich um andere Dinge kümmern. Ein schönes Bild übrigens mit der Malerei, das werde ich mir merken ;)

      Lg und eine wunderschöne Reise!
      Anette

  6. Hope the unscrambling goes well. Lovely image!

  7. Apropos Malerei. Die Gemälde, bei denen ich kämpfen musste, die sich nicht gleich vor mir entfaltet haben, sondern wo die stimmigen Elemente nach zähem Ringen ihren Weg an die Oberfläche gefunden haben, waren immer die Bilder, mit denen ich am ehesten zufrieden war.
    In diesem Sinne … frohes Kämpfen :-)
    LG
    Rick

    • Ha, ja, das kenne ich! :) Danke, Rick für die Erinnerung … dann kämpfen wir mal weiter und lassen uns so schnell nicht unterkriegen ;)
      LG
      Anette

  8. Solche Phasen sind normal. Am sinnvollsten ist es für den Moment abzuschalten und vor allem Ruhe und Struktur in seine Gedanken wieder zu bringen. Oder man fragt z.B. einen völlig Unbeteiligten, der/die mit dem Projekt nichts zu tun hat, einfach um deren Meinung. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Aber bloß keine Panik aufkommen lassen.
    Liebe Grüße von Stefan

    • Lieber Stefan, danke! Ich bin ehrlich gesagt wirklich gerührt über all die lieben Worte und das Verständnis. Das macht Mut, den ich ab und an doch auch etwas verlieren kann.
      Liebe Grüße und danke nochmal,
      Anette

  9. Liebe Anette, ja, du hast Recht, gönn dir eine Pause und ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag. Er wird kommen, ganz bestimmt! Drück dir die Daumen!
    LG, diesmal aus Bukarest.
    Sabine

  10. JOLOMY

    Ein Photograph erfasst das Wesen der Dinge und verdichtet diese Sehweise in einem winzigen Augenblick zu einer photographischen Aufnahme, die zugleich die Unwiederholbarkeit (!) einer Photographie konstituiert.
    Solche Momente im Leben der Menschen oder der Natur auf den Punkt zu belichten, bedingt einen Wechsel des Bewußtseinszustand. Wo liegen deine wirklichen Interessen?
    Sind es augenscheinlich deine im weblog gelistenten, meist technischen Kategorien oder faszinieren dich eher Portraits oder Naturerscheinungen als Diskussionsthemen im blog?
    Gerade lebendige Portraits fordern die ganze Kreativität des Lichtbildners (vgl. Antlitz der Zeit, August Sander, 60 Duotone-Tafeln) bei der Erkundung neuer Lösungen und Ausdrucksformen …

    • Erstmal danke, Jolomy für deine Rückmeldung. Wo meine Interessen liegen ist mir bewusst, es sind ganz bestimmte Emotionen, die mich packen, mit denen ich weiterarbeiten möchte, diese jedoch in der passenden Form zum Ausdruck zu bringen stellt mich momentan in eine „Klärungsphase“. Es gibt unendlich viele spannende und faszinierende Bereiche, gerade in der Fotografie. Was mir jedoch im Moment fehlt, was mir wichtig ist um weiterzugehen, ist, mich für einen Bereich zu entscheiden. Ich brauche es. Daher die kleine Pause. Mit Abstand sieht man vieles klarer.

      • JOLOMY

        Fotos mit einer persönlichen „Handschrift“ des Fotografen zeigen oft auch eine emotionale Wirkung beim Betrachter. Ein „review“ des eigenen Bildarchivs könnte ggf. „klärend“ ausfallen.

        Richard Avedon: „Eine Aufnahme ist nur durch das gültig, was der Fotograf in sie hineinlegt.“

  11. …vielleicht nur eine kleine Pause, das Gemüt braucht es hin und wieder;-)
    Schönes Wochenende!

  12. Dear Anette, I recognice this!
    It’s called quality Time! Time that you need to go to the centre of it all. This might even be the most important time. I used to worry about moments like this myself. But nowadays I think, Hey, it will come out of me anyway, I have no choice, it’s the way we are, artists. We need to express ourselves through our work. And Anette, your work is wonderfull

    Precious times

    A smile,
    Belinda

    • Belinda, thank you so much for your kind words! This time issue you mentioned is indeed very important. It gives you the possibility to make a break in order to observe things from a different perspective. Sometimes we just need to look back into your past work to understand where we’re going to. Things happen when they have to happen in a natural way, isn’t it?

      Love,
      Anette

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