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fotografien © anette siegelwachs

Über anette

photo artist & dreamer

19 Kommentare

  1. JOLOMY

    Die Aufnahmen zwei und drei demonstrieren prima, was die Schwarzweißphotographie i.S. Kontrast kennzeichnet. Ein Passe Partout im Seitenverhältnis von 4:3 würde die graphische Konzeption vielleicht noch etwas verstärken – aber das ist natürlich eine sehr subjektive Sehweise. Für den kommenden Sommerurlaub schwanke ich noch zwischen meiner kleinen KB-Meßsucherkamera (f2/35mm und f2,8/90mm plus HP5+) oder der klobigen KB-DSLR (f4/24-105mm, CR2/DNG) …

    • Das Entscheidungsproblem kenne ich zu gut … Provisorisch nehme ich des öfteren alles was der Rücken/die Schultern tragen können mit, was so manches Rückenziehen verursachen kann, da die alten Analogkameras noch so einiges an Gewicht drauf haben, oder ich wechsle zwischen den Tagen. Definitiv handlicher und gescheiter … daher würde ich letzten Endes für einen Urlaub wahrscheinlich eher zur KB-Meßsucherkamera tendieren, zugegeben ich liebe auch den HP5+ …
      Danke dir für den Passe Partout Tipp, Jolomy.

      • JOLOMY

        Anette, vielen Dank für deine Entscheidungshilfe zur kompakten Reisefotoausrüstung! Auf einer Interrail-Tour begleitete mich vor vielen Jahren eine handliche Rollei 35T (Tessar f4/40mm) mit einigen Kodachrome 25 Diafilmen im Rucksack – jedoch ohne eingebauten Entfernungsmesser. An meiner vollmechanischen Systemmeßsucherkamera mit dem Standardweitwinkel f2/35mm finden meine Finger „blind“ alle wichtigen Bedienungselemente, sodaß ich mich ohne (Kamera) Ablenkung auf das Motiv hinsichtlich SW-Kontrast, Perspektive etc. einlassen kann, während ich bei der DSRL die Blende nur via Drehknopf plus Kippschalter am LCD-Display anwählen kann. Dadurch wird das „Erlaufen der Perspektive“ leider abrupt unterbrochen. Und den spannenden Moment, wenn ich den frisch entwickelten HP5+ (in 1+1 ID-11 oder 1+1 Perceptol) zum Trocknen aufhänge – kann mir weder DDP noch PS bieten – allerdings könnte ich jederzeit die RAW-Dateien wiederholt entwickeln, um etwa die Gradation neu zu justieren …

      • Sicher, analog wie digital haben seine Vor- und Nachteile, die du direkt angesprochen hast. Letzten Endes kommt es darauf an, welche Atmosphäre man mit seinen Aufnahmen schaffen will und welche Technik besser dazu passt. Den Film könntest du natürlich auch scannen (lassen), aber natürlich ist es ein zusätzlicher Aufwand, der bei der Speicherkarte wegfällt. Ich habe einige Filme jetzt erstmals scannen lassen und muss zugeben, dass es einiges einfacher macht, wenn man das eine oder andere Bild am Computer korrigieren möchte oder einfach einen zusätzlichen Speicher der Negative benötigt. Das analoge Ergebnis gibt mir jedoch etwas, dass das digitale nicht schafft. Vielleicht ist es eine Art persönliche Philosophie, vielleicht nur ein Gefühl, dass ich die Aufnahmen lebendiger, weicher, in gewisser Weise emotional ansprechender finde, dazu kommt, wie du geschrieben hast, der spannende Moment, den frisch entwickelten Film in der Hand zu halten …

  2. Schöne B&W Impressionen, Anette!

  3. oconrtom@ix.netcom.com

    Nice

  4. Love the little bits of business you’ve captured in these. Great shots!

  5. Die Bilder sind sehr gelungen. Was mir persönlich gut gefällt ist, dass Du den Menschen die Du ablichtest Ihre Anonymität läßt.

    • Das ist wirklich interessant, da mir dieser Aspekt der Anonymität persönlich sehr wichtig ist, ich allerdings während des Fotografierens nur bedingt daran denke. An erster Stelle steht die Stimmung …
      Danke, Jan, für den Hinweis! :)

      • Das ist mein Problem mit der sog. Street-Photography (jetzt habe ich doch tatsächlich überlegt, wie man das korrekt schreibt). Ich habe einfach Hemmungen Unbekannte ohne deren Wissen zu fotografieren – obwohl ich eigentlich gerne irgendwo einfach nur rumsitzen würde und Menschen beobachten und fotografieren würde.
        Interessant finde ich übrigends Deine Gedanken über analoge vs. digitale Fotografie. Meine „Alten“ liegen auch noch verstaubt im Regal. Mal sehen, ob ich sie irgendwann wiederbelebe.

      • Mach das! Bei mir ist es immer mehr andersrum und die Digitalkamera liegt meistens im Schrank … ;)
        Menschen zu fotografieren habe ich ehrlich gesagt das gleiche Problem wie du, daher nutze ich unglaublich gerne Festivals, Straßenfeste, … hier kann man wirklich ganz in Ruhe fokussieren und beobachten und sich üben in Hemmungen zu verlieren. Alles weitere ergibt sich mit der Zeit.

    • JOLOMY

      Spontane oder inszenierte Fotos von Menschen, die eine Kommunikation zwischen dem Fotografierten und dem Lichtbildner bedingen, sollten m.E. nicht ohne das explizite Einverständnis der Akteure ins Netz gestellt oder plakatiert werden. Für mein persönliches „Fototagebuch“ in SW auf Barytpapier (Format 17,8x24cm) verwende ich ausschließlich ein Standardweitwinkelobjektiv für spontane, lebendige Schnappschüsse – quasi aus dem vertrauten Leben heraus artikuliert …

      • Natürlich, zur Sicherheit sollte man, außer es sind z.B. Teilnehmer einer Veranstaltung, die Personen darüber informieren und nachfragen. Für Street Photographer ein schwieriges Thema, denn wenn man die Personen vorher fragt, ist der Moment der Natürlichkeit selbstverständlich verloren, wenn die Fotografen jedoch nicht fragen, ist es letzten Endes illegal. Was ich allerdings bisher mitbekommen habe ist, dass die Leute gefallen daran haben, fotografiert zu werden, selbst in der Tasche eine Kamera tragen und sehr unkompliziert sind. Es ist wichtig, jedem seine Privatsphäre zu lassen, wenn er sich diese wünscht und diese Momente sind eigentlich immer deutlich zu spüren.

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