Impressionen

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Egal wie oft ich durch Berlin schlendere, in Hinterhöfe spähe, nach Ausschnitten suche, die mir ins Auge stechen, die Zeit beim Gallery Weekend genoss (hier entstanden die beiden Aufnahmen), das dortige Treiben, die auffallend gut gelaunten Kunstinteressierten und Künstler … Trotz allem vermisse ich immer wieder eine Sache …

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Vielleicht, weil ich – verglichen mit meinem jetzigen Wohnort Berlin – umgeben von Wiesen und Wäldern aufgewachsen bin, wo sich Fuchs und Has‘ gute Nacht sagen … obwohl, in Berlin bin ich auch schon das eine oder andere Mal über Füchse und Hasen gestolpert …

Betrachte ich jetzt das Waldbild, macht es mich traurig. Verrückt. Irgendwie. Ich sehe mich alleine durch den Wald laufen, einsam, barfuß, wie ein Schattenwesen. Es sind nachdenkliche Tage, durch die ich gerade wandere und ich hoffe, diese Emotionen einfangen und künstlerisch ausleben zu können. Mit einer Intensität, nach der ich immer noch auf der Suche bin …

Danke für’s Zuhören.

Über anette

photo artist & dreamer

8 Kommentare

  1. Der Typ auf dem zweiten Bild am Fenster, der sehnt sich auch nach Wald. Das merkt man…;-)

  2. Deine Birken haben aber auch irgendwas bedrückend bedrohliches, fast wie Gitter, nur ohne quer. Sehr atmosphärisch.

    • Danke, Stefan. An der bedrückenden Stimmung ist was dran. Es ist ein Stück Wald, der nicht diese helle verwunschene Atmosphäre mit sich bringt, wie es ein Mischwald tut. Dazu kommen die s/w – Töne, was den Bildern eine gewisse Dramatik verleiht.

  3. Es gibt sehr viel Wald in Berlin, Anette. Aber er wird wohl nicht vor deiner Tür sein … ….
    Ich wohne vor dem Tegeler Forst in Berlin Heiligensee.
    Grüße von Susanne

    • Sicher, Wald gibt es wirklich viel, Berlin ist insgesamt sehr grün, auch der Grunewald ist wirklich schön, alles ist jedoch ein ganzes Stück entfernt. Im Tegeler Forst war ich noch nicht. Vor der Tür habe ich aber wenigstens ein paar kleine Parks … immerhin ;-)

  4. Dass Du nach Berlin gezogen bist, hatte sicher Gründe. Was man durch eine solche Entscheidung mitunter anschließend vermisst, kann man vorher nicht immer einplanen. Was bleibt ist, die Momente, in denen Dir dann wieder Hase und Fuchs unter Bäumen begegnen, umso intensiver zu genießen. Ich wünsche es Dir! ☼

    • Vielen Dank für deine lieben Worte! Sicher, da hast du recht. Es sind die Momente, die dadurch umso intensiver genossen werden. Witzigerweise könnte ich meine „Sehnsuchtsattacken“, die sich ja nicht immer in die gleiche Richtung drehen, schon beinahe als einen persönlichen Ansporn und Inspiration betrachten. ;-)

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