Polaroid meets Hasselblad

Ein neues Experiment, parallel zum Edeldruckverfahren und meiner Arbeit: Polaroid. Da ich mir vor einiger Zeit eine Hasselblad 500 C/M aus den 80-ern zugelegt habe, in die ich mich regelrecht verliebte, und an die man auch ein Polaroidmagazin anschließen kann, gewann schließlich meine Neugier, dies auch mal auszuprobieren. … Irgendwie habe ich mehr und mehr das Gefühl statt älter jünger zu werden und das Entdecken wird zur Faszination … Ich muss zugeben, das Fotografieren machte unglaublich viel Spaß und die Fotoart eignet sich perfekt für z.B. Bilderdokumentation eines Projektes – hier ein Tag mit Cyanotypie mit meiner Schwester Valeska Kinter (Malerin und Kreativpädagogin M.A.), die das Edeldruckverfahren auch für Kunstprojekte mit Kindern ausprobierte.

Polaroid hat mich zugegeben sehr inspiriert. Es spornt die Experimentierfreude enorm an. Preislich gesehen jedoch ein purer Wahnsinn.

Bei einigen Aufnahmen habe ich versucht durch ungleichmäßiges Herausziehen des Polaroids Bildfehler zu erzeugen.

Über anette

photo artist & dreamer

14 Kommentare

  1. Hast Du das Rückteil geliehen oder gekauft? Ich würde das gerne auch mit meiner Hassi ausprobieren … ;)

    • Gekauft. Leider wird mit dem Magazin nur ein Teil des Polaroids belichtet, 6×6, aber sonst eine sehr schöne Sache und wie gesagt, ideal für dokumentarisches oder kleine Bildergeschichten ;-) Ob das gute alte Polaroid-Stück einwandfrei funktioniert, kann ich allerdings noch nicht sagen. Einmal hab ich die Filmlasche abgerissen (hat sich irgendwie verhakt) und musste das Magazin im Finst’ren öffnen, um das belichtete Bild rauszuholen und auf die nächsten zugreifen zu können, das andere Mal ist das Rückenteil aufgesprungen, als ich es ungelegen in die Hand nahm, die Bilder sind aber trotzdem was geworden, nur mit einigen Fehlern … Sonst, eine Freude zum fotografischen Rumspielen ;-)

  2. Habe auch schon ein paar mal mit den Gedanken gespielt mir so ein Rückteil zuzulegen, aber wie du schon gesagt hast wird da logischerweise nur ein 6×6 cm stück vom polaroid belichtet, und so habe ich diese Idee wieder verworfen. Aber trotzdem ein interessantes Teil.

    • Ja, wirklich blöd das mit dem Ausschnitt, obwohl es bei manchen Schwarz-Weiß-Fotografien überraschend interessant aussehen kann … Wenn ich die kleine entstandene Polaroidsammlung in den Händen halte … hat was und es ist super, mal schnell das Magazin auszuwechseln und ein Polaroid schießen zu können. Großer Nachteil für mich aber der Preis … schade.

  3. Verführ mich nicht…
    Ich liebe das Polaroidzeugs und bin immer kurz davor, mir entsprechendes zuzulegen. Aber irgendwie schrecken mich die Kosten doch ab, aus Prinzip schon. Aber das hilft nicht, die Zeit wird kommen, da ich mich im Imagetransfer versuche. Ich weiß es. ;-)
    In der Vordigitalära nutzte ich eine Polaroid-Plastikkiste beruflich, um Arbeitsfotos zu machen. Ich hab sie noch, fehlt also nur der passende Film. ;-)

    • Ach ja, die liebe Verführung, das kenne ich ;-) Die Polaroidfilmpreise sind wirklich abschreckend, daher werde ich sie nur ab und an einsetzen. Für Arbeitsfotos aber wirklich verführerisch gut geeignet … Schade, dass es hier noch keine Möglichkeit gibt, günstigere Varianten zu ergattern und sich die Filme selbst zusammenzukleistern.

  4. Great results. Still have all my Hasselblad equipment.

  5. Sehr schöne Aufnahmen! Ich habe meine Hasselblad meets Polaroid Phase schon wieder abgeschlossen. Es ist wirklich genial damit zu arbeiten aber die Preise sind der Wahnsinn.

    • Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Die Filmpreise sind unverschämt teuer. Ganz ablegen möchte ich es aber nicht. Wenn ich bspw. eines meiner Projekte dokumentieren möchte, werde ich sicher das eine oder andere Mal auch mal zu Polaroid greifen. An erster Stelle steht jedoch Mittelformat. Ansonsten würde ich die Arbeit mit Film und in der Dunkelkammer auch viel zu sehr vermissen ;-)
      Freut mich sehr, dass dir die Bilder gefallen!

  6. Was Du alles so ausprobierst, echt spannend. Da fühl ich mich als reiner „Digiknipser“ fast schon „out“ :-). Du bist da schon fast Inspiration für mich, mal sehen, was mein Geldbeutel so hergibt, muss mich mal auch mehr auf die kreative Seite in mir besinnen.

  7. Habe ein erstes Polabild gemacht. Ist wirklich eine spannende Sache. Beim Film auffüllen kommen schon Zweifel, ob die Kassete auch richtig eingelegt ist. Schliesslich ist der Film nicht ganz billig. Eine kurze Suche im Internet hat aber weitergeholfen. Umso mehr ist die Freude wenn tatsächlich ein Bild entsteht. :-)

    • Es macht wirklich viel Spaß und nach den ersten Unsicherheiten des Film einlegens und Polaroid herausziehens wird es schnell vertrauter. Es ist schön auch von deinen Erfahrungen zu hören. Danke für deinen Kommentar, Fredi!

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